Bele Bachem über sich selbst, Bele Bachem
Den von meinem Vater vorbestimmten Beruf widersetze ich mich nicht. Nicht wissend, dass ich sowieso ohne jedes Zu- oder Abreden als Malerin geboren wurde. Er, der Vater, selber Maler, warf sich verblendet und kühn zu dem Feenspruch auf: "Du wirst ein zweiter Rubens." Stattdessen in die Schule gehen wurde ich im Modellzeichnen dressiert. [mehr...]

Die künstlichen Paradiese der Malerin Bele Bachern, Wolfgang Sauré
Sie ist eine malende Zauberin, eine Alchimistin der Farbe und des grazilen Linienspiels. Für das Halluzinative ihrer Bilder besitzt Bele Bachern geheime Kenntnisse, ähnlich dem hexenhaften Anrühren von Rausch- und Liebestränken, mit denen suggestive Kräfte des Unbewußten frei gesetzt werden. [mehr...]

Und Prosperina freut sich doch, Rüdiger Maria Kampmann
Es heißt, daß in der Malerei die Engländer und die Frauen nicht reüssieren. In München hat man Grund, anderer Meinung zu sein: Vor wenigen Jahren überzeugten die Briten hier mit einer gradiosen Ausstellung vom Reichtum ihrer Malerei über die Jahrhunderte hin; und unter den fünf großen deutschen Malerinnen in diesem Jahrhundert, Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Kollwitz, Kerkovius und Bele Bachern, ist allein schon der Name von zweien mit München verbunden [mehr...]